Unsere Altersjubilare im April

Der heurige April ist besonders reich an Altersjubilaren, also an Mitgliedern mit runden und halbrunden Geburtstagen. Von ein paar weiß ich, dass sie für das Vereinsleben eine gewisse Rolle gespielt haben. Bezüglich der vielen hier nicht Erwähnten kann ich nur an meinen Appell in der Startausgabe der Corona-Aktualitäten (Aktuelles zu „Aktuelles“) erinnern, mir zu Themen von allgemeinem Interesse kurze Texte oder Fundstellen zukommen zu lassen. Schließlich bin ich nicht der „rasende Reporter“.

Da sind zum einen zwei, der eine 80, der andere sogar 85, die man quasi zu den Gründungsmitgliedern der damaligen Dienstagstour unserer sagenhaften Freiberger Amalie (sprich: Ámali) rechnen darf. Es gibt Aufzeichnungen, aus denen hervorgeht, dass das im Jahre 2002 gewesen sein muss. Aus diesen Anfängen ging die heutige Donnerstagstour (kernig) und mit zunehmendem Alter der Protagonisten 2014 zusätzlich die weniger anspruchsvolle Freitagstour hervor. Zurück zu den Jubilaren:

Gerhard Rudau – 85 – gehört sicher zu den beständigsten Werktags-touren-gehern. Bis vor wenigen Jahren ließ er so gut wie keine der wöchentlichen Touren ausfallen, sofern es sein Gesundheitszustand zuließ. Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch nach schwereren Beeinträchtigungen mit regelmäßigem Training ein hohes Alter in relativer Gesundheit und Rüstigkeit erreichbar ist.

Peter Adolph -80 – gehört ebenfalls zu den besonders treuen Werktags-touren-gehern. 2004 war er „tourenfreudigstes Mitglied“. Schon früh ergänzte er das Team der Tourenorganisatoren, wurde Seniorenreferent der Sektion (derzeit Jochen v. Benthen) und zierte sich auch sonst nie, wenn es etwas zu tun gab. Erst als der Gesundheitszustand seiner inzwischen verstorbenen Frau tägliche Rundum-Pflege erforderte, gab er seine Ämter auf.

Gerade diese beiden Beispiele zeigen auf, wie wichtig es ist, ein Angebot für unsere Senioren und gesundheitlich Angeschlagenen vorzuhalten. Die meisten gewohnt Aktiven wollen gar nicht zu anderen Vereinen mit weniger anspruchsvollem Programm abwandern, sondern wollen im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihrem Stammverein treu bleiben.

Wie sich gesundheitserhaltendes Bergwandern mit den Abstandsregeln der Infektionsschutzverordnung in Einklang bringen lässt, hat visionär Ernst Hürlimann bereits 1985 gezeichnet:

Arthur Oberrauch -80 – ohne Ämter, aber immer da, wenn man ihn braucht. Als Allround-Sportler und Allround-Handwerker ist er einfach „universell einsetzbar“.

Fast 60 Jahre ist er bereits bei der Bergwacht aktiv [Bergretter2], gewann beim TSV Wasserburg als Skifahrer mal eine Stadtmeisterschaft und ist dort immer noch eifrig und erfolgreich beim Tennis, trat 1988 unserer Sektion bei und wurde hier 2017 mit dem „Goldenen Karabiner“ ausgezeichnet [Goldener Karabiner]. Das meiste, was er für den Verein leistet, bleibt der Allgemeinheit verborgen. Sichtbar wird eher seine Christine bei unseren Gemeinschaftsveranstaltungen auf der Arzmoos, wo sie zusammen mit anderen Heinzelmännchen und –weibchen unter anderem für das leibliche Wohl der Gäste sorgt. Kein Wunder also, dass der Arthur noch so gut beinand ist!

Und – last not least – damit es nicht zu männerlastig wird, eine Mitgliedin, deren Alter wir natürlich wieder verschweigen, aber auch sie feiert bald einen runden Geburtstag:

Erika Gottwald, die Gattin unseres ersten Vorsitzenden Fritz.

Öffentlich bekannt wurde ihr Wirken im Hintergrund bei der Feier des 25-jährigen Dienstjubiläums von Fritz, wo sie sogar in der Sondersendung von „Wald und Gebirge“ Erwähnung fand.

Allen Jubilaren,
auch denen die hier nicht aufgeführt sind,
wünschen wir noch viele schöne Jahre
bei guter Gesundheit!

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Alle Jubilare ab siebzig erhalten ja vom Verein noch eine Glückwunschkarte direkt zugestellt. Traditionell wird diese Karte vom 2. Vorsitzenden erstellt.

Lange Jahre hat dies unser Ernstl Peter (das „l“ ist notwendig, damit man Vor- und Familiennamen unterscheiden kann) erledigt, der aber im letzten Jahr aus persönlichen Gründen um Ablösung bat. Einige Jubilare haben sich nun diesmal gewundert, wer da mit Petra unterschrieben hat. Es handelt sich hierbei um die Nachfolgerin Petra Hofmann, die bei der letzten Wahl für Ernst(l) nachrückte. Hier der zugehörige Zeitungsartikel mit einem Foto der aktuellen Vorstandschaft: [Alpenverein erklimmt neue Höhen – OVB Heimatzeitungen] . Petra war so nett, noch mehr von sich und ihrer Karriere beim Alpenverein in einen kleinen Aufsatz zu packen: [Hofmann_Petra_Vorstellung] Vielleicht gelingt es mir, noch mehr unserer „Funktionäre“ zu solch einer Vorstellung zu animieren. Wir haben ja sogar jetzt in Coronazeiten viele Neuzugänge, die auf Grund der ausfallenden Gemeinschafts-veranstaltungen sonst keine Gelegenheit haben, die Leute kennenzulernen, die den Verein am Laufen halten

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