Bergmesse anläßlich 35 Jahre Wasserburger Gipfelkreuz auf der Jakobspitze im Sarntal

Am 30.9.17 machten sich 45 Wasserburger unter der Leitung des Alpenvereinsvorsitzenden, Fritz Gottwald, mit dem Bus auf den Weg nach Südtirol. Mit dabei auch der 3. Bürgermeister der Stadt Wasserburg, Otto Zwiefelhofer. Ziel war eine Besteigung der Jakobspitze(2742 m) im Sarntal, um dort oben, wie es alle 5 Jahre gute Tradition ist, eine Bergmesse zu feiern. Die Wetterlage war eher schlecht und die im Programm vorgesehenen Touren konnten so nicht durchgeführt werden. Flexibilität war angesagt und wurde belohnt. Am Samstag wurden vom Penser Joch zwei Alternativen angeboten: eine kurze Höhenwanderung auf die Tatschspitze(2513 m) oder länger übers Sarner Weißhorn(2705m) ins einsame Oberbergtal nach Weißenbach.

Am Sonntag, den 1. Oktober, war die Bergmesse gemeinsam mit den Freunden vom Alpenverein Sarntal geplant. Aber es regnete den ganzen Tag.

Daher wurde nach Leifers ins Bozener Unterland gefahren und eine Wanderung durch das Naturdenkmal Porphyrschlucht Brantental und über den Leiferer Höhenweg gemacht. Es hörte auch bald auf zu regnen. Nette Gaststätten luden zum Törggelen ein und es gab viel zu lachen. Der Abend im Quartier Jägerhof in Durnholz wurde sehr zünftig, denn das Ehepaar Mariel, bekannt als „Grad raus!“, und Wolfgang Matschke spielten auf. Es wurde getanzt und geplattelt.

Am Montag war es dann soweit. Das Wetter sollte gut werden. Bei Nebel begann der gut 4stündige Aufstieg zur Jakobspitze. Bald spitzte die Sonne durch die Wolken. Es wurde warm und am Gipfel war man sogar über den Wolken mit phantastischer Fernsicht zu den Dolomiten und den frisch verschneiten Gipfeln des Alpenhauptkamms. Pater Dimpflmaier vom Kloster Gars zelebrierte die Bergmesse, die musikalisch von der „Werktagsmusi“ des Wasserburger Alpenvereins feierlich umrahmt wurde. Bei diesem Traumwetter kam „Gänsehaut-Feeling“ auf, wie mancher danach angerührt bemerkte. Einige Teilnehmer waren vor 35 Jahren schon dabei, als das Kreuz heraufgetragen wurde. Der Abstieg erfolgte über die Flaggerscharte nach Durnholz, wo am Abend bei sanftem Spiel der Werktagsmusi der herrliche Tag nachhallte.

Am letzten Tag wurde die Heimfahrt in Klausen unterbrochen. Jeder hatte die Gelegenheit zu einem Stadtbummel mit Einkehr und zum Aufstieg zum Kloster Säben. Vier erfüllte sowie herrliche Tage des Wanderns, Feierns und Zusammenseins gingen damit zu Ende.

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